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Was kann ich gegen Schweißfüße machen?

Spätestens wenn man es selbst riecht, muß etwas gegen den unangenehmen Fußgeruch getan werden. Unangenehm riechende Füße stören nicht nur Sie selbst sondern auch Ihre Mitmenschen.

Ursachen für Schweißfüße

SchweißfüßeOhne die Kenntnis der verschiedenen Ursachen ist eine Behandlung der Stinkefüße kaum erfolgreich. Die Gründe für den peinlichen Fußgeruch sind individuell unterschiedlich. Von mangelnder Pflege der Füße über psychosomatische Störungen bis hin zur krankhaften übermäßigen Schweißabsonderung reichen die Ursachen. Oftmals sind es einfach falsche Socken und ungünstiges Schuhwerk, die die Ausbildung unangenehmer Gerüche unterstützen.

Fußpflege

Oberster Grundsatz ist eine regelmäßige Fußpflege. Diese sollte mindestens einmal täglich erfolgen. Außer dem Waschen mit pflegenden Zusätzen empfiehlt sich das Einmassieren pflegender Cremes oder Salben, die den Fuß frisch halten und gegen Fußgeruch wirken. Auch spezielle Fußpuder können helfen. Das Schneiden der Nägel und die gründliche Entfernung von Hornhaut gehören zur täglichen Fußpflege.

Psychosomatische Zusammenhänge

Es gibt Situationen im Leben, in denen manche Menschen zu vermehrter Schweißbildung neigen. Streß im Beruf, Hektik im Alltag, falsche Ernährung und psychischer Druck gehören dazu. Wer in solchen Situationen zu Fußgeruch neigt, sollte überprüfen, was er dagegen tun kann. Oftmals sind es schon kleine Änderungen im Leben, die das seelische Gleichgewicht wieder herstellen und so auch die Begleiterscheinungen mildern. Guten Rat bekommt man hier beim Hautarzt, beim Hömöopathen oder beim Psychotherapeuten. Beobachten Sie sich selbst und finden Sie heraus, in welchen Situationen Sie besonders ins Schwitzen kommen.

Krankhaft vermehrte Schweißabsonderung

Das übermäßige Schwitzen wird in der Medizin als Hyperhidrose bezeichnet. Dafür kommen im Wesentlichen zwei Ursachen in Frage. Zum einen ist das eine übergroße Anzahl von Schweißdrüsen in den betroffenen Körperbereichen und zum anderen eine Überproduktion von Schweiß durch die Schweißdrüsen. Die Erscheinungen sind behandelbar und behandlungsbedürftig. Probates Mittel ist beispielsweise die Iontophorese. Zusätzlich eignen sich kalte oder Wechselbäder zur Behandlung krankhafter Schweißfüße. Ein Arztbesuch ist in jedem Fall empfehlenswert. Die richtige Fußbekleidung
Bei der Neigung zu feuchten Füßen achten Sie besonders auf atmungsaktives Schuhwerk. Verzichten Sie auf Socken mit hohem Kunstfaseranteil und bevorzugen Sie Baumwollsocken, die natürlich täglich, besser noch mehrmals täglich, gewechselt werden. Wenn möglich, entledigen Sie sich öfter der Schuhen und ziehen Sie nicht ständig dieselben Schuhe an. Ein Paar Schuhe sollte dann höchsten zweimal wöchentlich getragen werden.

2 Kommentare für "Was kann ich gegen Schweißfüße machen?"

  1. Mittel gegen Schweißfüße | Schuhmode 5. August 2011 um 11:09 1

    […] macht Eindruck, aber leider keinen guten. Das Problem der Schweißfüße ist weiter verbreitet, als man meint. Mit diesem Problem steht also keiner alleine […]

  2. Schuhmode Rumpker 14. Dezember 2015 um 15:13 2

    Hallo!
    Als jemand vom Fach gebe ich folgenden Rat:
    Geld ausgeben!

    Zuerst einmal gute Socken kaufen! Meine Empfehlung sind die mit dem Greifvogel. Die gibt es auch ohne quälenden Gummizug am Bein. Der Fachhandel gibt Rat – kaufen Sie gleich mehrere Paare – Sie werden sie brauchen und schätzen!

    Dann gute Schuhe kaufen. Achten Sie auf Leder-Innenfutter; frage Sie nach Kalbleder; nicht Schweinsleder! Kann man Ihnen im Geschäft nicht sofort und präzise Auskunft geben dann raus da! Es gibt immer noch gute Fachleute mit korrekten Auskünften. Kaufen Sie mindestens gleich 2 Paare – wechseln Sie täglich.

    Dann lassen Sie sich ein wenig Zeit. Das Problem sollte dann zumindest fühlbar minimiert sein.

    Schuhmode Rumpker
    Holger Rumpker


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